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Mutter sein im Jahr 2016

Mutter sein war für mich eine Erfüllung. Mein Körper hatte jahrelang darum gebettelt Mutter werden zu dürfen. Ich wollte keine Affären, ich wollte nicht mehr verhüten sondern ich wollte das volle Potential meines Körpers ausschöpfen und Mutter werden.Mein damaliger Freund sah das anders. Er wollte seine Jugend geniessen, unabhängig bleiben, reisen, sich selbst weiter entwickeln, sein Leben feiern .... und dass Sex für mich mit Kinderwunsch verbunden war empfand er als Zumutung. So war dann auch das Ende unserer Beziehung nicht weit. Eine Erfahrung die ich mehrmals machte. Anders der Mann der danach kam. Er war Muslim. Er war weit weg von Generation Porno aufgewachsen, irgendwo hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen am Hindukusch. Und in einigen Punkten war er sehr traditionell eingestellt, eher aus Unschuld denn aus echter Überzeugung, so wirkte es jedenfalls. Dabei war er aber ein ganzer Kerl, ein natural born Macho. Das fand ich anziehend, denn bei aller Emanzipation und Freiheit, bei allem Spaß den mir mein Beruf und mein unabhängiges Leben machten war ich doch immer noch vor allem eins: eine Frau mit Kinderwunsch, die nicht bereit war im Namen der totalen Selbstverwirklichung alles aufzugeben. Zum Thema Familie gründen sagte er kein Problem, machen wir. Und so wurde ich schwanger und mein sehnlichster Wunsch ging in Erfüllung. Mein traditionell eingestellter Mann offenbarte sich jedoch ziemlich schnell als ausgesprochen besitzergreifend und dominant. Eifersüchtig bis zum geht nicht mehr versuchte er mir die Maßstäbe seiner Kultur aufzudrängen was zu heftigen Auseinandersetzungen führte. In diese mischte sich nach und nach unser Umfeld ein, seine Familie wünschte sich dass ich Muslima werden möge, meine Familie wollte mich vor den Invasoren beschützen und wir als Paar wurden dazwischen schlicht pulverisiert. Als ich dann irgendwann hochschwanger die erste Ohrfeige von ihm sitzen hatte ging ich. So wollte ich mein Kind nicht aufwachsen sehen.Mein Kind ist auch sein Kind und das im jahr 2016 zwischen Pegida und AfD, IS und AlQuaida, zwischen Jugendamt und Familientribunal. Schlimme Zeiten für Träumer.
28.3.16 06:58


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Der richtige Augenblick

Irgendwann ist die Zeit reif und was geschehen muss geschieht. Man kann jahrelang, jahrzehntelang darauf gewartet haben, es ist nichts passiert, aber dann endlich, Gott weiß warum, ist es soweit und eine Tür geht auf. Man öffnet sich wie eine reife Frucht deren Hülle nun endlich aufplatzt, ein Sproß schießt durchs Erdreich und wo lange nur Leere, Oberfläche und Hülle waren sind nun Leben, Energie und Fülle.
24.3.16 18:54





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